Die IG Metall setzt
sich für gute Arbeitsbedingungen ein ...
... und für mehr Freizeit durch
kürzere Arbeitszeit und längeren Urlaub. Gegen Arbeitsunfälle
sind die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer versichert, aber auch
Freizeit braucht Schutz! Deshalb bietet die IG Metall ihren Mitgliedern
mit der Freizeit-Unfallversicherung eine ganz besondere Leistung.
Sie ist im Mitgliedsbeitrag enthalten und kostet keinen Cent extra.
Der Versicherungsschutz erstreckt sich auf alle
Unfälle außerhalb des Berufs und besteht weltweit.
Das heißt, er gilt beim Surfen oder Klettern genauso wie
beim Hobbygärtnern zu Hause oder beim Radfahren im Stadtwald.
Die Benutzung sämtlicher Verkehrsmittel - vom Auto bis zum
Flugzeug - ist mitversichert. Nach zwölfmonatiger Mitgliedschaft
tritt die Freizeit- Unfallversicherung automatisch in Kraft.
Sie umfasst folgende Leistungen:
Bei
jedem Krankenhausaufenthalt von
mindestens 48 Stunden wird eine einmalige Entschädigung
bis zum 30fachen des durchschnittlichen Monatsbeitrags der letzten
zwölf Monate gezahlt; höchstens jedoch 51,13 Euro
pro Tag der stationären Behandlung.
Beispielsweise erhält ein Mitglied, das sich beim Skifahren
ein Bein bricht und danach 12 Tage im Krankenhaus liegen muss,
600 Euro.
Vorausgesetzt, der durchschnittliche monatliche Mitgliedsbeitrag
in Höhe von 20 Euro wurde eingezahlt.
Beispiel: Unfall beim Surfen.
10 Tage Krankenhausaufenthalt. Bei einem durchschnittlichen
monatlichen Mitgliedsbeitrag von 16 Euro wären das 480
Euro
Bei
Vollinvalidität wird als einmalige Entschädigung
der 500fache Monatsbeitrag bezahlt. Beim durchschnittlichen
Monatsbeitrag von 19 Euro wären das 9500 Euro. Bei Teilinvalidität
gibt es entsprechende Teilbeträge.
Im
Todesfall gibt es eine Entschädigung
in Höhe des 200fachen durchschnittlichen Monatsbeitrags
des Mitglieds. Beitragsehrlichkeit lohnt sich auch hier: Nur
wer satzungsgemäßen Beitrag bezahlt, hat vollen Anspruch
auf die Leistungen.
(Die Einzelheiten regelt Paragraf
26 der IG Metall-Satzung).