Hinhaltetaktik im Norden – Scheinangebote in anderen Tarifgebieten. Die Metall-Arbeitgeber gießen Öl ins Feuer Unsere Antwort: Küsten-Aktionstag. Uns reicht es jetzt! Wir haben genug von den Provokationen der Metall-Arbeitgeber! Zuerst die Hinhaltetaktik: Wochenlang wurde kostbare Zeit verplempert, weil die Arbeitgeber sich weigerten, überhaupt ein Angebot vorzulegen. Dann machen sie in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg Scheinangebote, mit denen sie den Arbeitnehmern weitere drastische Realeinkommensverluste zumuten wollen.
Und das, obwohl es in den Betrieben »brummt«. Die Auslastung ist gut wie lange nicht mehr, die Auftragsbücher sind voll. Angesichts der wirtschaftlichen Situation in der Metall- und Elektroindustrie ist das Verhalten der Arbeitgeber eine einzige Provokation. Im Betrieb erwarten sie Leistung und Engagement und in ihren Verbänden schüren die gleichen Arbeitgeber bewusst den Großkonflikt. Mit ersten Warnstreiks haben bereits zigtausende Beschäftigte an der Küste gezeigt, dass sie hinter den Forderungen der IG Metall stehen. Jetzt müssen wir deutlich machen, dass wir uns nicht länger hinhalten und provozieren lassen. Die IG Metall ruft deshalb an der gesamten Küste zu einem gemeinsamen Aktionstag auf! Beteiligt Euch alle daran!
Es ist 5 Minuten vor 12 Die Arbeitgeber haben in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen etwas vorgelegt, was sie als Verhandlungsangebot bezeichnen. Auf diese Provokation der Beschäftigten in der Metall- und Elektroindustrie kann es nur eine Antwort geben:
Warnstreik am 19. April Am 19. April werden im ganzen IG Metall Bezirk bei einem Küstenaktionstag die Metaller auf diese Provokation antworten. Jetzt soll auch die Öffentlichkeit wissen, dass die Arbeitgeber mit dem Feuer spielen und sich nur noch mit unseren massiven Aktionen zur Vernunft bringen lassen.
Beschäftigte der Werften und von Caterpillar - Beteiligt euch an einer Kundgebung!
Treffpunkt ist 11.15 Uhr am Haupttor! Von dort marschieren wir gemeinsam zur Kundgebung Kundgebungsort ist die Warnemünder Kreuzung Stadtautobahn - Richard-Wagner-Straße am Ortseingang Die Kundgebung beginnt 5 Minuten vor 12 am Rettungsboot
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