Düsseldorf (ddp) - Der neue Tarifvertrag für die 700 000 Beschäftigten der Metall- und Elektrobranche Nordrhein-Westfalens steht. Arbeitgeber und Gewerkschaft einigten sich auf einen Pakt zur Job-Sicherung in der Krise und eine Erhöhung der Entgelte. Demnach erhalten die Beschäftigten eine Einmalzahlung von 320 Euro (Azubis: 120 Euro) und ab 1. April 2011 ein Einkommensplus von 2,7 Prozent für zwölf Monate bis 31. März 2012.
Die rasche Einigung im bevölkerungsreichsten Bundesland gilt als Pilotabschluss für die Gesamtbranche mit bundesweit 3,4 Millionen Beschäftigten.
Wesentlicher Bestandteil des Tarifvertrags zur Jobsicherung in der krisengebeutelten Branche ist ein Kündigungsschutz für Beschäftigte in Kurzarbeit. Über die Kurzarbeit hinaus soll der Arbeitsplatz für 12 Monate sicher sein. Dafür werden Firmen bei Kurzarbeitskosten entlastet. Auch können sie die Arbeitszeit auf bis zu 28 Stunden drosseln, wobei Beschäftigte 29,5 Stunden bezahlt bekommen.
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