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Bekenntnis der Bürgerinnen und Bürger
25.02.2010 | 02:54 Uhr
Bekenntnis der Bürgerinnen und BürgerUnter der Überschrift „Rettet die Werft“ haben sich zwischenzeitlich über15.400 Bürgerinnen und Bürger aus der Region zu den Forderungen der Werftarbeiter bekannt und ihre Solidarität mit Unterschrift und Anschrift bekundet. Die Rostocker IG Metall und der Betriebsrat als Initiatoren der Aktion sehen darin ein klares Votum gegen die Absicht, den Werftarbeitern die Chance zu verweigern, mit der Transfergesellschaft und den Instrumenten der Neuorientierung eine Brücke in die Zukunft schlagen zu können.

Rüdiger Klein: “Bevor es losgehen könnte, soll es schon aufgehört haben. Mit dem Forderungskatalog der IG Metall wird ein Weg aufgezeigt, der nicht ins Nirgendwo geht. Die Adressaten müssen sich im Klaren sein, dass sie sich angesichts der Unterstützung auch aus der Öffentlichkeit immer weiter isolieren, wenn nicht bald der geforderte Dialog für eine Zukunftslösung beginnt.

Harald Ruschel, Ex-Wadan-Betriebsrat: “Wer glaubt, das Problem aussitzen zu können, wird nicht nur Post von uns bekommen. Spätestens zu den Sitzungen des Landtages werden wir in Schwerin nachfragen, was nun aus uns werden soll. Wir wollen Antwort von denen, die uns im Juli 2009 den Schulterschluss im Kampf um die Werftstandorte angeboten haben.“

Die Rostocker IG Metall wird die Unterschriftenaktion weiter fortsetzen. Zum Aktionstag Anfang März will die Gewerkschaft mindestens 20.000 Unterschriften präsentieren.


gez. Rüdiger Klein
IG Metall Rostock




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