Rostock Rund 15 fleißige Helfer des Arbeitslosenvereins „Dau Wat“, der Gewerkschaft IG-Metall und des ehemaligen Betriebsrats der Wadan-Werft griffen am Samstagmorgen zu Spaten, Putzlappen, Flex und Stahlbürste. Mit der Aktion „Frühjahrsputz“ am Werftdreieck wollten sie das 1996 aufgestellte Mahnmal „Arbeit-Leben-Zukunft“ am Platz der Einheit wieder auf Hochglanz bringen und den Schulterschluss zwischen den Bürgern der Stadt mit ihren Werftstandorten symbolisieren.
„Wir wollen uns damit auch für die bisher rund 20 000 gesammelten Unterschriften bedanken“, sagte Ex-Betriebsrat Harald Ruschel. Das Mahnmal sei gerade jetzt aktueller denn je. „Es steht nicht nur für das Ende der damaligen Neptun-Werft. Es steht heute für alle Werften und die Schiffbauindustrie in ganz Norddeutschland“, so Ruschel weiter.
Am kommenden Mittwoch will er gemeinsam mit Oberbürgermeister Roland Methling (UBR) und Rüdiger Klein, Geschäftsführer der IG-Metall, die Unterschriftenliste am runden Tisch in der Schweriner Staatskanzlei an den Ministerpräsidenten Erwin Sellering übergeben.
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