U.a. Hermann
Spieker, Lutz Schiel, Waltrud Opalka und Michael Schrod waren
in den ersten Stunden als „AufbauhelferInnen“ tätig.
Als neuen Sitz der Landeshauptstadt von Mecklenburg-Vorpommern
nach einem Volksentscheid und mit fast 14.000 Mitgliedern, vor
allen Dingen aus den Schweriner Großbetrieben wie dem Kabelwerk,
Plastmaschinenwerk, Hydraulikwerk und in Parchim Hydraulik Nord
war eine Fläche bis nach Wittenberge in südlicher Richtung
mit dem dortigen Veritas Nähmaschinenwerk und nach einer
Gebietsentscheidung über zukünftige Verwaltungsstellengrenzen
bis nach Güstrow mit dem dortigen Landmaschinenwerk zu betreuen.
Der Boizenburger Bereich mit der dortigen Elbewerft wurde der
Verwaltungsstelle Hamburg-Bergedorf zugeordnet. Die Prignitz entschied
sich zu einer Zuordnung nach Brandenburg. In Schwerin konstituierte
sich sehr schnell ein Arbeitgeberverband Nord, gesponsert von
Nordmetall. Fast zwangsläufig kamen die Verhandlungsführer
des ersten Tarifvertrages „Qualifizieren statt entlassen“
von Arbeitgeberseite aus dem Schweriner Bereich und trug der Tarifvertrag,
der im Sommer 1990 nach fast 60 Jahren erstmals frei ausgehandelt
wurde, auch die Unterschrift von einem Geschäftsführer
Griefahn, neben der Unterschrift des damaligen IG Metall Bezirksleiters
Klein, IG Metall Nord der neuen Ost IG Metall. 1991 wurden erstmals
auf der Basis einer Wahlausschreibung nach der Satzung der IG
Metall für die Bundesrepublik Deutschland im Bereich der
Verwaltungsstelle Schwerin Organisationswahlen durchgeführt
und ein Ortsvorstand und Hermann Spieker, ein ehemaliger DGB Rechtschutzsekretär
aus Schleswig Holstein, wurde zum 1. Bevollmächtigten gewählt. |